Découverte Orange

Manus Entdeckungstour in Frankreich

M&M in F Teil 1: Genfer See

September5

Nach einem traurigen Abschied von dem doch sehr schönen sommerlichen Orange und vor allem meinen vielen lieben Arbeitskollegen, die mir alle – manche mehr, manche weniger – ans Herz gewachsen sind. (Von meinen französischen Kollegen werde ich am natürlich am meisten unsere „Mama“ Rose vermissen – sie ist einfach eine so herzliche Frau und sooo geduldig (zumindest bei uns Praktikanten ;) … und sie kennt mich scheinbar mittlerweile echt wirklich gut: Sie hat mir ein Backbuch mit bekannten französischen Kuchen geschenkt… gut, vielleicht muss man mich auch nicht so gut kennen, um zu wissen, dass ich alles Süße und Kuchen im speziellen über alles liebe.. ich hab mich trotzdem oder gerade deshalb auf jeden Fall sehr sehr gefreut. Auch von meiner Gastmutter war der Abschied schon sehr schwer, so lieb, wie sie sich um mich in den letzten beiden Monaten um mich gekümmert hat – ich hab mich wie ihre Enkeltochter gefühlt und sie sah das wohl auch so in etwa ;) aber ich kehr ja nochmal – wenn auch nur kurz – nach Orange zurück, um meine letzten Habseligkeiten abzuholen und natürlich auch auf einen Sprung ins Office de Tourisme.. das muss einfach sein.. wer weiß, ob ich dort so schnell oder jemals wieder hinkomme. So, jetzt aber zum dem Thema, wo ich eigentlich was dazu schreiben wollte…denn, was macht man, wenn man lange hart gearbeitet hat (das mit dem hart arbeiten wird an späterer Stelle noch einmal aufgegriffen :) - genau: URLAUB.

Doch der Start dorthin war alles andere als es sich für einen Urlaub gehört. Es ging nämlich bereits an meinen ersten freien Tag – nachdem ich am Abend zuvor mit Oli noch lecker essen war (ich kenn jetzt schon fast alles Restaurants in Orange .. und das sind echt viele) – in aller Herr Gotts Frühe los (halb sieben ging mein Zug!!) und das ganze dann auch noch voll beladen (vorne kleiner Rucksack, hinten großer Rucksack).. das einzige positive daran: Man konnte keinen nervigen Sitznachbarn haben. Ziel war der Genfer Bahnhof, den ich dann auch mit einiger Verspätung (nein, nicht nur die deutsche Bahn hat Verspätungen) ankam. Dort erwartete mich Maxi, der sich am Tag zuvor gaaanz alleine mit dem Golf quer durch Deutschland und die Schweiz bis nach Frankreich durchgekämpft hatte. Die Wiedersehensfreude war natürlich riesig, nachdem wir uns zwei Monate nicht mehr gesehen hatten und ich ohne Internet auch nicht so wirklich einfach und gut zu erreichen war. Nachdem das Parkautomaten-Bezahlen-ohne-schweizer-Franken-dabei-zu-haben-Problem gelöst war (ein netter reicher (?!?!) Schweizer hat uns ausgeholfen, nachdem die Bankkarte auch nicht funktioniert hat), ging es mit unserem heißen, bis unters Dach vollbeladenen Flitzer in die Nähe von Thonon in das Dorf Exerdingsl, wie wir es liebevoll nannten (gut, der Name war einfach zu kompliziert, wen es interessiert, der schaue bitte auf GoogleMaps ;) Dort hatte Maxi – nach dreistündiger Suche nach einen geeigneten, hübschen Campingplatz – bereits Zelt und Sitzecke (jjaaaa, wir waren perfekt vorbereitet ;) aufgebaut. Unser Stellplatz war, wie die ganze Anlage, sehr schön und ordentlich.. eigentlich gar nicht so, wie ich mir das auf einem Campingplatz vorgestellt hab (ich als Campingneuling ;) - der Sandstrand in Front mit zugehörigen Beachkonzerten tat sein Rest. Auch die Sonne konnten wir uns so gut wie immer auf den (nicht mehr ganz so flachen – zumindest bei mir ;) Bauch scheinen lassen..auch wenn wir dazu an meinen Geburtstag nach Evian-les-Bains flüchten mussten. Die Kiteausrüstung von Maxi wurde bisher auch eher geschont und wurde nur für eine kurze Drachensteig-Session ausgepackt, die mangels Wind leider schnell wieder beendet war… :( Dafür fahren wir ja aber noch nach Hyeres, damit Maxi auch sportlich auf seine Kosten kommt.

Unsere Zeit in Exer-dingsl (Dorf bei Sciez) am Genfer See war ein toller Start unserer Frankreichtour, wo wir bereits eine super Zeit verbracht haben…mal sehen ob die nächste Etappe das toppen kann…(Fotos folgen ;)

Erasmus-Abschlussbericht

August20

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1. Vorbereitung (Planung, Organisation und Bewerbung beim Unternehmen)

Mit der Planung meines Auslandsaufenthalts habe ich Anfang September 2008 begonnen, um genügend Zeit zu haben einen Praktikumsplatz zu finden und auch die Organisation neben dem Praktikum (Förderungsmöglichkeiten, Wohnung, Versicherung) schon im Voraus abklären zu können. Ich habe mich dazu entschieden ein Auslandspraktikum zu machen, anstatt zu studieren, denn so lerne ich nicht nur mehr über Land und Leute, sondern kann auch in die Arbeitswelt im fremden Land hineinschnuppern. Des weiteren erschien mir das vierte Semester (Sommersemester 2009) als der optimale Zeitpunkt, die Theorie in die Praxis umzusetzen, da die Halbzeit des Bachelor-Studiums schon überschritten und der Studiumsabschluss noch nicht allzu nahe war. Dadurch, dass ich die Frankoromanistik als Schwerpunkt in meinem B.A. Studium European Studies belegte, war natürlich Frankreich mein bevorzugtes „Reiseziel“.

Meine Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz beschränkte sich vorwiegend auf Internetrecherchen. Schon bald stand für mich fest, dass ich für ca. fünf Monate im Bereich der Festivalorganisation oder dem Tourismus arbeiten möchte, da ich mir auch für meine zukünftige Berufstätigkeit beide Branchen gut vorstellen könnte. Bei der Suche nach Förderungsmöglichkeiten (ERASMUS) bin ich zufällig auf der Internetseite des Career Service’s meiner Heimatuniversität Passau auf den Pool mit internationalen Unternehmensannoncen gestoßen. Darunter war auch eine Anzeige meines jetzigen Praktikumsgebers, dem Office de Tourisme d’Orange für eine Praktikantenstelle für die Sommersaison von April bis August 2009. Auf mein Bewerbungsschreiben, das ich etwa Mitte Oktober per E-Mail weggeschickt hatte, bekam ich auch sehr bald eine Zusage.

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2. Unterkunft

Bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft erhielt ich Hilfe durch meinen Arbeitgeber, der die Wohnungssuche für mich weitestgehend übernahm. Meine erste Vermieterin meldete sich daraufhin telefonisch bei mir, um die Einzelheiten (Preis, Leistung,..) zu besprechen. Von April bis Juni wohnte ich in der wunderschönen Villa Aurenjo mit Swimmingpool und großem Garten, einem Bed&Breakfast-Haus in zentraler Lage. Dort hatte ich ein Schlafzimmer mit kleiner eigenen Küche und eigenem Bad. Die Kommunikation mit der Vermieterin gestaltet sich jedoch ziemlich schwierig, da sie, obwohl sie im selben Haus wohnte, nur selten verfügbar war und auch sonst sich eher wenig hilfsbereit zeigte. Nachdem ich mein Zimmer schon während dieser drei Monate mehrmals wechseln musste, weil andere Gäste mein angemietetes Zimmer bewohnten, sollte ich für die Hauptsaison in den Monaten Juli und August nun gänzlich die Villa Aurenjo verlassen und stattdessen in einem ihrer weiteren Appartements am Stadtrand von Orange wohnen. Dadurch, dass ich hier in Orange ohne Auto war, entschied ich mich dazu, mir eine neue Bleibe für die restliche Zeit zu suchen, was während der Hauptsaison natürlich ein schwieriges Unterfangen war.

Dank der Hilfe und der Kontakte meiner Kollegen des Office de Tourisme d’Orange bin ich dennoch fündig geworden. Die verbleibenden zwei Monate verbrachte ich bei einer Frau, die ihr leer stehendes Zimmer an mich privat vermietete. Auch wenn ich nicht länger den Luxus eines Privatpools und eines großen Garten hatte, so fühlte ich mich dort sehr wohl, was vor allem auch an der Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Offenheit meiner Vermieterin lag.

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3. Arbeit

Office de Tourisme d’Orange

Das Office de Tourisme d’Orange ist das Fremdenverkehrsamt der Stadt Orange in dem Departement Vaucluse im Süden Frankreichs. Unter der Direktion von  Sylvie Chapon spaltet sich der Zuständigkeitsbereich des Office de Tourisme d’Orange in folgende vier Hauptbereiche :

- Presse- bzw. Werbearbeit (Evelyne Miller)

- Sekretariat (Marie-Laure Dupre)

- Organisation und Ausführung von Fremdenführungen (Marie-Laure Dupre und 8    staatlich anerkannte Fremdenführer)

- Empfangsservice (Hauptoffice (Januar bis Dezember) & Zweigstelle (Juli und August))

Der Hauptakzent liegt beim letztgenannten Betätigungsfeld. Hierfür sind drei Hostessen ganzjährig angestellt, die durch drei Saisonarbeitskräfte und daneben (ausländische) Praktikanten ergänzt werden. Der Aufgabenbereich entspricht weitestgehend dem eines Praktikanten, weswegen ich deshalb erst im Gliederungspunkt „Hauptaufgaben“ genauer darauf eingehen werde. Des weiteren wurde in diesem Jahr ein neuer Internetauftritt in französischer und englischer Sprache verwirklicht (www.otorange.fr).

Hauptaufgaben

Praktikanten im Office de Tourisme d’Orange arbeiten hauptsächlich am Empfangsschalter. Der Aufgabenbereich ist jedoch sehr vielfältig. Im Vordergrund steht selbstverständlich die Touristenberatung vor Ort. Von Interesse sind hierbei nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Stadt, allen voran das antike Theater und der Triumphbogen, sondern auch lohnenswerte Ausflugsmöglichkeiten in der näheren Umgebung, da der Papstpalast in Avignon oder die römische Ausgrabungsstätte in Vaison-la-Romaine nicht weit entfernt sind. In meinen letzten beiden Praktikumsmonaten Juli und August – der Hauptsaison – wurde auch vermehrt von der Last-Minute- Zimmerreservierung Gebrauch gemacht. Das Office de Tourisme bietet diesen Service sowohl für die örtlichen Hotels, als auch für diverse Ferienwohnungen und Bed&Breakfast-Hotels an. Neben dem Verkauf von Büchern, Postkarten und allerlei Souvenirartikeln ist man auch für den Verkauf von Tickets zuständig, die es sowohl für Kulturveranstaltungen wie Konzerte oder Comedy-Aufführungen, sowie für Exkursionen zu erstehen gibt.

Zu den alltäglichen Aufgaben eines Praktikanten gehörte auch die Verwaltung von Informationsmaterial, das heißt die Pflege der Broschüren-Auslage und die damit verbundene Kommunikation mit Geschäftspartnern wie Freizeitparks oder Hotels, ebenso wie der Courrier-Dienst zwischen dem Office und dem Büro. Am Computer wurden sowohl Dokumentenanforderung bearbeitet, sowie die Verfügbarkeit von Hotels für die Reservierungen überprüft.

Daneben konnten ich als Praktikant vor allem von der engen Zusammenarbeit zwischen dem Office de Tourisme und dem Rathaus von Orange profitieren. Diverse Übersetzungsaufgaben, die ich übernehmen durfte, stellten nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Praktikumsalltag dar, sondern forderten und förderten mich gleichermaßen. Die Arbeit bestand sowohl aus Übersetzungen für den Briefverkehr, als auch einer Betreuung deutscher Besucher vor Ort. Dadurch konnte ich in ein anderes Berufsbild hineinschnuppern und gleichzeitig den Luxus diverser Annehmlichkeiten, wie etwa einer Privatführung im bekannten Weinanbaugebiet Chateauneuf-du-Pâpe durch einen Winzer, genießen.

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4. Fazit Praktikum

Als Praktikumsstelle für eine Saison (ein Sommersemester) ist Orange und dessen Tourismusamt der optimale Ort und ich kann es durchaus weiterempfehlen. Ich konnte vor allem von der Zusammenarbeit mit meinen französischen Arbeitskollegen, die sich stets sehr offen, hilfsbereit und geduldig zeigten, sowie der Arbeit am Empfangsschalter profitieren. Dadurch dass man den gesamten Arbeitstag hindurch präsent sein und Auskünfte geben musste, verbesserte sich die mündliche Ausdrucksweise rasch. Besonders interessant fand ich auch die Lage im Herzen der Provence, mit vielen Ausflugszielen, die man sowohl den Touristen empfehlen oder selbst bereisen konnte. Der Kontakt zu vielen Menschen verschiedener Nationen stellte die  Menschen- & Sprachkenntnisse immer wieder erneut auf die Probe und machte die Arbeit besonders reizvoll, indem man sich auf die unterschiedlichsten Charaktere einstellen musste.

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5. Freizeit

Das Office de Tourisme hatte während meines Aufenthaltes täglich von 9 Uhr morgens bis um 19.30 Uhr abends geöffnet. So waren die Arbeitstage, trotz 1,5stündiger Mittagspause relativ lang, wobei man sich daran nach kurzer Zeit gewöhnt hatte. Die Mittagspause verbrachte ich entweder im Park Gasparin, der gleich hinter dem Office zu finden ist oder aber ich aß daheim, da meine beiden Wohnungen sehr zentrumnah lagen.

Die Einkäufe waren auch problemlos ohne Auto zu erledigen, da der Supemarkt Intermarché nur 5 Minuten vom Office und von meiner Wohnung entfernt lag und es dort so gut wie alles zu kaufen gab. Auch Bäckereien gab es in dem Stadtzentrum ausreichend. Besonders zu schätzen wusste ich den Wochenmarkt am Donnerstag Vormittag, bei dem man vor allem Obst und Gemüse zu fairen Preisen erstehen konnte, die zudem meist frischer als im Supermarkt waren - von dem Flair eines provenzalischen Marktes ganz zu schweigen.

Auch wenn Orange eher eine verschlafene Kleinstadt ist und man nicht von einem wilden Nachtleben sprechen kann, musste man die Abende nicht daheim vor dem Fernseher verbringen. Das örtliche Kino oder die (einzige) belebte Kneipe „Du Théâtre“ direkt gegenüber der Mauer des antiken Theaters waren gern besuchte Ort während meiner Zeit in Orange. Auch die Picknicke in dem Park Colline St. Eutrope bei Sonnenuntergang und Blick auf den Mont Ventoux habe ich sehr genossen. Besonders in den Sommermonaten Juli und August waren aber auch diverse Veranstaltungen geboten. Highlight waren natürlich die Chorégies, ein großes Opernfestival, zu dem jährlich mehr als 50. 000 Leute anreisen und auch das Konzert des Buena Vista Social Clubs. Daneben gab es mehrere kleinere Veranstaltungen auf der Esplanade Verdi, die jedoch meistens eher das ältere Publikum ansprachen. Oft habe ich mir gewunschen, ein Auto hier in Orange zu haben, denn nicht alles – und vor allem abends – ist mit Bus und Zug zu erreichen. So blieb mir das Nachleben von dem nahe gelegenen Avignon leider verwehrt.

Wenn ich nicht im Office de Tourisme am Empfangsschalter saß, nutzte ich oft meine Zeit dazu die Gegend zu erkunden. Die bedeutensten bzw. größere Städte waren alle mit dem Zug einfach und problemlos zu erreichen. So bestaunte ich nicht nur die Arenen in Nîmes und Arles, nutzte den Schlussverkauf in Montpellier und Lyon und tanzte auf der Pont d’Avignon, sondern machte auch in einigen anderen Städten Rast. Kleinere Städte im Hinterland, wie zum Beispiel Vaison-la-Romaine, waren mit den Bussen zu erreichen.

Den schönen Luberon mit seinen vielen verträumten, piktoresken Dörfern konnte man allerdings nur mit dem Auto erkunden. Auch das Meer ist in kurzer Zeit mit dem Zug zu erreichen.. da muss man sich nur noch entscheiden, ob man ins moderne Marseille oder ins vielfältige Toulon möchte…

Ab Juli bot es sich auch an, sich im öffentlichen Schwimmbad auf der Colline die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen oder lieber auf dem Weiher im nahe gelegenen Ort Piolenc zu plantschen.

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6. Fazit: beste und schlechteste Erfahrung

Während meiner Zeit hier in Orange habe ich sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht, wobei am Ende doch die Zufriedenheit über das vergangene Semester überwiegt. Die große Gastfreundlichkeit  meiner Kollegen lies mich von Anfang am Arbeitsplatz sehr wohl fühlen und ich wurde auch als Praktikant gut ins Team eingebunden. Neben der Verbesserung der Sprache – sowohl des Verstehens, wie auch des Sprechens – nahm ich auch viel von der französischen Lebensweise mit, sei es nun beim Einkauf am Wochenmarkt oder beim Abendessen unter Freunden. Besonders Spaß hat mir die Dolmetscher-Aufgabe bei dem Besuch eines deutschen Bürgermeisters gefallen, welche Abwechslung in den Arbeitsalltag brachte und mich in mehrfacher Hinsicht forderte und förderte.

Von der bereits beschriebenen Wohnungsproblematik (siehe 2. Unterkunft) und den auf Grund von Touristenmangel meist recht einsamen Sonntagen im Office de Tourisme abgesehen kann ich eine durchaus positive Schlussbilanz ziehen. Das Praktikum im Fremdenverkehrsamt der Stadt Orange bietet perfekte Bedingungen für ausländische Studierende, die in einem tollen, hilfsbereiten Team die Vorzüge der wunderschönen Paca-Region erfahren möchten.

Jazz-Festival-Zwischenbilanz ;)

Juni25

Da die Hälfte des Jazz-Festivals in Orange schon wieder rum ist, wird es Zeit, mal ein bisschen was darüber auch hier zu schreiben.

Gestartet hat es bei sehr viel stürmischen, kalten Wind und dementsprechend wenig Zuschauern am Montag mit der Musikschule von Orange. Erstaunlicherweise (weil nur Dorf-Musikschule) waren die richtig gut und wäre es nicht so kalt gewesen, dass einem die Zehen weggefroren sind, wäre es angesichts der Latino-Rhythmen ein heißer Sommerabend geworden.. so war es eher die Welttour des Buena Vista Social Clubs auf Besuch in Sibirien (ok, so schlimm nun auch wieder nicht) - alles in allem mein Favorit bisher.

Am nächsten Tag ging es dann alleine los, da Oli schon in die Heimat aufgebrochen war. Diesmal war BigBand angesagt… die Erwartungen waren groß (wer schon mal die Unibigband Passau gehört hat, weiß wovon ich spreche ;) … und wurden leider enttäuscht… die beiden sänger konnten, trotz LasVegas-Glitzer-Outfit (und Ausschnitt bis zum Bauchnabel ;) leider nicht mit der guten Leistung der Band mithalten und vermiesten den Auftritt irgendwie (v.a. ein englisches “th” habe ich vergeblich versucht zu hören ;)

Gestern zog ich dann mit Rose zusammen los. Der Abend war der jazzigste bisher… v.a. der Pianist nahm das Festival-Motto sehr ernst, was beim Publikum jedoch nicht so auf Begeisterung stieß - schade eigentlich. die Sängerinnen gaben richtig Gas und zusammen mit dem Trompeter (der gemeinerweise für jedes Solo einen Applaus bekam - als einziger !!) konnten sie den bis auf den letzten Stuhl gefüllten Rathausplatz mitreissen.

Heute geht es dann weiter mit französischem Jazz… was man darunter versteht?!? ich werde es herausfinden :)

Schlemmende Bayern ;)

Juni4

An dem Wochenende gab es nämlich auch sehr viele schöne Ereignisse. Oli hatte an diesen Tagen seine beiden besten Freunde aus Regensburg (Eva und Johannes) eingeladen…

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und statt abends daheim rumzusitzen und nicht zu wissen, was man mit seiner Zeit anfangen soll, haben wir fast jeden Abend was zusammen gemacht..ok ok, ich gebs ja zu, wir haben die einheimische Gastronomie getestet und wie sich das gehört, haben wir natürlich nicht nur zu Baguette mit Wurst und Käse gegriffen, sondern konnten auch nicht dem Menü widerstehen.

 

Oli im Bec Fin

Oli im Bec Fin

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Mit den beiden hab ich mich auch auf Anhieb richtig gut verstanden und es war echt eine total schöne Abwechslung (bei den Ausführungen über den blutigen Stierkampf bin ich mir noch nicht so sicher… ;) Aber wär auf jeden Fall super, wenn wir so einen Abend (muss ja dann kein Menü sein ;) in Regensburg im Winter(semester) mal wiederholen könnten :)

Mein Wochenende als Übersetzerin (Teil II)

Mai26

Samstag ging es dann – in Begleitung eines Audio-Guides – zur Besichtigung des Palais-des-Papes, den ich bisher zum Glück nur von außen begutachtet habe. Und der ist von innen echt nochmal doppelt so groß, wie wenn man ihn nur von außen sieht und sich vorstellt, was sich wohl hinter den hohen Mauern alles verbirgt… und dank der spanischen Touristengruppe mit eigener Führerin konnte ich nebenbei gleich noch meine Spanisch(versteh)kenntnisse aufbessern.

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Nach diesem angenehmen Teil (ohne Übersetzertätigkeit) ging es dann zum Mittagessen – eigentlich ja auch angenehm, aber nicht, wenn immer über Politik gesprochen wird und ich das übersetzen muss…aber nicht nur an der Sprache konnte man die Deutschen von den Franzosen unterscheiden, sondern auch bei der Essenswahl. Unsere „Nachbarn“ wählten selbstverständlich das Menü, wohingegen wir zum großen Hauptgericht griffen. Nur bei der Getränkewahl waren wir uns einig: Es musste Wein sein…besonders dem Bürgermeister scheint dieser außerordentlich geschmeckt zu haben 

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Vielleicht wollte er sich aber auch nur schon mal auf unseren Besuch in Chateauneuf-du-pape einstimmen. Nach einer heißen Erklärung in den Weinbergen – es hatte durch die aufgeheizten Steine ganze 38 Grad im Schatten – ging es mit dem Winzer dann zur Abkühlung in ein Café und dort gab es natürlich … WEIN. Abschließend ging es noch in seinen Weinkeller (mit Riesenfässern) und zur Degustation. Heiße Temperaturen und Wein - eindeutig keine gute Kombination ;9

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Abends wartete dann noch mein persönliches Highlight: Diner bei Sonnenuntergang im antiken Theater – etwas, was ich mir selber wohl nicht so einfach leisten würde / könnte.

Auf dem Speiseplan stand:

Champagner (an den ich mich echt gewöhnen könnte, auch wenn mich Maxi jetzt als Bonze bezeichnet ;), danach Scampispieß mit Lauchgemüse als Vorspeise, zum Hauptgang dann super zartes Lamm (besser als bei Muttern ;) mit Senf-Zuchini-Gemüse und Kartoffelpüree und als Nachtisch einen Erdbeer-Pistazien-Shake. Als Extra gab es dann noch Unterhaltung vom feinsten seitens des Restaurantbesitzers (der wohl selber schon etwas zu viel Champagner erwischt hatte – oder ist der etwa immer so ?!?)

Zum Tagesabschluss ging es dann noch in die Kirche – natürlich nur, um dort ein Konzert anzuhören. Gesungen hat der Chor von Orange und der von Rastatt – beides kein großes Kino, aber ein schöner Tagesabschluss allemal.

Mein Wochenende als Übersetzerin (Teil I)

Mai25

Freitag Mittag – ab in die Mensa zum Kaiserschmarrn essen, dann noch ein kurzes Date mit Französisch und dann auf ins Wochenende…ja, ne, denkste…dieses Wochenende war vollbepackt bis obenhin mit Ereignissen, weswegen ich auch erst jetzt dazu komme, darüber zu berichten. (wäre ich in Deutschland beim Kaiserschmarrn essen, dann würde ich jetz wohl auch keinen blog schreiben)

Statt im Office zu sitzen und auf Kundschaft zu warten, wurde ich ans orangene Rathaus übermittelt und für das gesamte Wochenende beauftragt. Es rollte nämlich ein deutscher Bürgermeister , mit samt Gattin im blank geputzten Mercedes (natürlich mit getönten Scheiben ;) an. Meine Aufgabe war hauptsächlich die einer Übersetzerin…der Bürgermeister konnte zwar auch – mehr oder weniger – französisch, aber meistens sollte es wohl doch eher den Anschein haben, dass er verstanden hat, was man zu ihm (auf französisch) gesagt hat und nicht, dass er es wirklich verstanden hat (wie sich nicht nur einmal herausstellte ;)… alles in allem konnte aber auch ich – obwohl ich wohl die einzige arbeitende Person aller Anwesenden war – doch auch von dem Besuch profitieren.

Statt dem 1-Euro-Mensa-Essen gab es Freitag Mittag nach der Ankunft erstmal ein Mittagsmenü (Räucherlachs, Nudeln, Amaretto ;) - dank super interessanten Gesprächsthemen (die ich übersetzen musste), von denen ich 1. nicht allzu viel Ahnung hatte (um nicht keine Ahnung zu sagen;) und die mich 2. noch das ganze Wochenende verfolgen sollten – Politik und Wein, blieb leider die Hälfte (mittlerweile kalt gewordenen) Nudeln übrig – aber das Wochenende hielt zum Glück noch allerhand andere Leckereien für mich bereit, weswegen ich das schon verkraften kann (so im Nachhinein gesehen).

Am Nachmittag war dann auch schon meine volle Entertainer- und Stadtführerfähigkeit gefragt: Es ging darum, dem Bürgermeister die Kultur Orange’s nahe zu bringen – So besichtigten wir mit großen Interesse das antike Theater und später die Innenstadt (mit Hauptaugenmerk auf die Schuhgeschäfte ;)

Abends wartete dann auch schon der nächste Event auf mich – Empfang bei Bürgermeister von Orange und seinen Abgeordneten. Nachdem die örtliche Presse über den hohen Besuch informiert war, ging es dann in die Vollen. Nun war ich nicht mehr die Reiseleiterin, sondern wurde zur offiziellen Übersetzerin ernannt (leider hat mich davor keiner darauf hingewiesen, dass ich die Rede des deutschen Bürgermeisters am Mikro stehend übersetzen muss !!!) Dementsprechend überrascht und sprachlos war ich dann auch erst einmal.. mit dem aufmunternden Blick meiner Arbeitskollegin Cecile im Blickfeld und nach Überwindung des ersten Schocks lief das dann auch erstaunlich gut….mir kam wohl zu gute, dass Politikeransprachen wohl doch immer irgendwie das gleiche Blabla sind ;) Den Champagner, verschiedenste amuse-gueules, sowie meinen Favoriten (super leckere Scampi-Spieße in fritierten Glasnudeln) hab ich mir dann aber auch echt verdient . Wieder daheim ließ ich den Tag bei lauen 30 Grad (obwohl es schon 21 Uhr war) bei einem (deutschen) Schmöcker und (französischer) Hochzeitstorte auf der Terrasse ausklingen… - und war dabei froh, dass ich nicht diejenige war, die auf die 4 Kinder der Hochzeitsgäste aufpassen musste ;)

(Bericht über Samstag & Sonntag und heute und morgen folgt morgen oder übermorgen…verzeiht mir meine zeitliche Verzögerung, aber bei 35 Grad zieh ich dann doch den Swimmingpool vor – ne echt tolle Sache ;)

O la la …

Mai19

Seit ein paar Tagen herrschen - trotz strahlend blauem Himmel und 29 Grad (im Schatten versteht sich ;) draußen - drinnen im Office eisige Temperaturen und der erste dicke Blitzeinschlag nach all dem lauten Donnern über die vergangenen Tage hinweg wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. 

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Im Endfinale: David gegen Goliath…leider stehen Davids Chancen auf einen Sieg denkbar schlecht… Klarer Favorit ist die übermächtige “equipe d’Office”. Sie hat bereits ihre Krallen ausgefahren und steht auf Angriff. International (mehrsprachig) angetreten, klappt die Verständigung zwischen den Kontrahenten leider trotzdem eher schlecht als recht. Welche unheimliches Glück, wenn man dem ganzen aus sicherer Distanz als Beobachter beiwohnen kann (oder sollte man eher sagen “man muss” ?!?) - aber mehr, als am Ende dem Sieger zu applaudieren und den Verlierer sein Mitleid auszusprechen, bleibt einem als Zuschauer da natürlich auch nicht.

Big final - coming soon …

Achtung, Achtung !!!

April13

Dies ist ein (ernst zu nehmender) Aufruf an alle Blogleser… ja-ha, genau, BloqLESER… Kommentare zu hinterlassen ist gar nicht so schwer (einfach auf den “Comment”-Button drücken und Nachricht schreiben ;) ) und der BlogSCHREIBER freut sich, wenn ihm ein neuer Kommentar hinterlassen wird. Schreibt mir, wie ihr meine Einträge findet/ fandet. Was war doof, langweilig, uninteressant? Was hat dir gefallen, fandest du lustig? Worüber würdest du gerne mehr erfahren? Aber lasst es mich auch wissen, wenn ihr selber schon ähnliche Situationen erlebt habt. Auch für Reisetipps bin ich euch dankbar, denn auch die Menschen im Tourismusamt kennen nicht jeden schönen Fleck in (Süd-)Frankreich… Vas-y, macht es den Blog-Kommentar-SCHREIBERN nach und macht mir damit eine Freude…
eure Blogschreiberin Manu

Lecon 1: Der deutsche Tourist

April9

Der restliche Tag war eigentlich ziemlich unspektakulär.. naja, vielleicht eins noch: Momentan kann ich sprachlich total auftrumpfen. Das liegt aber leider nicht daran, dass meine französischen Sprachkenntnisse sich über Nacht so immens verbessert hätten (a bisserl vielleicht / hoffentlich schon), sondern vielmehr daran, dass die Hälfte der Touristen zur Zeit aus Deutschland kommt… wobei ich schon sagen muss, dass mir die Franzosen schon fast lieber sind in der Beratung (ok, außer wenn sie mich ned mal ausreden lassen und einfach zu Rose rüberwechseln, wenn ich mal ned perfektes französisch spreche… des ist auch mal so richtig unverschämt). Aber deutsche Touristen – und das kann ich jetzt schon sagen – sind shcon ein ganz spezielles Völkchen; man kann sie in 3 Gruppen untergliedern:

1) Der freundliche deutsche Tourist

Dieser Deutsche ist meist sehr genügsam und bedankt sich schon vielmals, wenn man ihn nur den Stadtplan gibt (geschweige denn, wenn man ihn dann auch noch auf deutsch erklärt). Bei diesem kann man sehr gut mit Deutschkenntnissen punkten und er zeigt sich auch sehr erfreut darüber, wenn er nicht sein Schulfranzösisch von vor 40 Jahren auspacken muss. Diese Spezie ist hierzulande aber leider nur sehr selten anzutreffen. 

2) Der Besserwisser

Der Besserwisser hingegen ist eine sehr oft gesehene Ausprägung des deutschen Touristen. Dieser Deutsche kommt – im Gegensatz zum Typus 1) – nach Frankreich gerade um sein (nicht wirklich so ausgereiftes) Schulfranzösisch (innerhalb von einer Woche Familienurlaub) aufzubessern. Ihm geht es hierbei auch um die Ehre. Er handelt ganz nach dem Motto : „Nein, ich spreche jetzt nicht deutsch, bin ja schließlich in Frankreich“. Sein Motto setzt er dann auch konsequent durch und meidet offensichtlich deutsche Praktikantinnen. Er ist nicht nur an seiner Wanderausrüstung und dem Familienanhang zu erkennen, sondern vor allem an seiner vor Stolz geschwellten Brust, wenn er das Tourismusamt mit dem Stadtplan von Orange (meist ist er damit schon sehr zufrieden) verlässt.

3) Der Stoffel 

Der dritte und damit letzte Typus eines deutschen Touristen ist sehr schnell erklärt. Er ist vor allem durch seine Schnelligkeit beim Stadtplanerwerb von dem Besserwisser und dem freundlichen deutschen Touristen zu unterscheiden. Ein einfachen „City map“ (in brüchigen Englisch – jaa, das geht !!!) ohne „Please“, „Bitte“ oder „S’il vous plaît“ reicht ihm schon aus, um das begehrte Blatt Papier in den Händen zu halten. Auch auf (unnötige) Erklärungen seitens der freundlichen Frau hinter der Theke verzichtet er gerne und reisst das Papier an sich und verlässt ebenso rasch, wie er gekommen ist, wieder das Amt (selbstverständlich lautlos…)

Abende in Orange

April9

Gestern Abend war es nun so weit… ich ging das erste mal so richtig fein in Orange essen. Abgeholt wurde ich pünktlich vor meiner Haustüre (was vielmehr ein riesiges Gartentor ist) in einer Luxuslimousine. Mit der ging es dann gemächlich und bei klassischer Musik zu unserem Lokal für den gestrigen Abend, einem der besten der Stadt, wenn man Kennern (Rose vom Tourismusamt;) glauben darf: dem Parvis

 

ok, natürlich war alles anders

*filmzurückspul*

 

Gestern Abend war es nun so weit… ich ging das erste mal so richtig “teenies-mäßig” und alles andere als fein in Orange essen. Abgeholt wurde ich mit Verspätung vor meiner Haustüre in einem aufgemotzten Schrottauto. Mit dem ging es dann mit vollen Karacho und bei laut dröhnender Techno-Musik (mehr Bass als Musik) zu unserem Lokal für den gestrigen Abend, einem der wohl schlechtesten der Stadt, wenn man Gott und der Welt glauben mag, die wenigstens ein bisschen von guter Küche verstehen: dem öftlichen Mc Donalds ;)

 

Zur Erklärung: Da ich ja hier ganz so allein bin, hat sich eine junge Hotelbesitzerin meiner angenommen und mich an eine orange (<- soll das Adjektiv zu der Stadt Orange sein ;) Jugendclique vermittelt (ja, ich weiß, wie armseelig das klingt :) - und eben diese haben sich halt entschieden gestern zum “Mc Do”, wie es die Kenner aussprechen, zu gehen. Aber ich hab es mal auf einen Versuch ankommen lassen, konnte ja auch nichts großmächtig verlieren, außer einen Abend allein daheim oder ein schnelles Essen aus der Mikro von Chantal ;) 

 

Dann waren wir also beim “Mc Do” und sie mussten feststellen, dass man in Deutschland auch mit Euros zahlt und dass wir sogar schon so fortschrittlich sind, dass wir auch nen Mc Donalds haben und ich daher sogar wusste, wie das da so abläuft… fabelhafte westliche Welt sag ich da nur ;)

 

Danach gings dann eigentlich nach einer kleinen Dorfrunde - man muss sein Auto ja schließlich ausführen - auf die Colline, dem Stadtpark am Berg gelegen… das aber auch nur eigentlich, weil wir dann nur bis zum Parkplatz gekommen sind und uns dann doch dazu entschieden haben (die anderen haben entschieden und ich hab mal abgewartet, was jetzt so passiert ;) den idyllischen Jugendtreff am Rande eines Wohngebietes den Vorzug zu geben…

 

Naja, aber an sich war es doch ganz nett und war halt mal sowas, was ich wohl so von mir aus oder in Deutschland eher nicht erlebt hätte, weil ich Leute mit blauen Strähnen in den Haaren und Pircings dann doch eher meide… die meisten waren auch sehr freundlich zu mir (gerade die, von denen man es am wenigsten erwartet hätte)… und für des, das sie mich ja auch gar nicht kannten, war es erst recht sehr nett von ihnen mich “einzuladen”…

 

mal schaun was daraus wird… viel gemeinsam haben wir wohl eher nicht ;)

(und das fängt leider schon beim Alter und beim Bildungsgrad an - hättet mal die großen Augen sehen sollen, die sie gemacht haben, als ich erzählt haben, dass ich auf ne Uni gehe ;)

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