Découverte Orange

Manus Entdeckungstour in Frankreich

M&M in F Teil 1: Genfer See

September5

Nach einem traurigen Abschied von dem doch sehr schönen sommerlichen Orange und vor allem meinen vielen lieben Arbeitskollegen, die mir alle – manche mehr, manche weniger – ans Herz gewachsen sind. (Von meinen französischen Kollegen werde ich am natürlich am meisten unsere „Mama“ Rose vermissen – sie ist einfach eine so herzliche Frau und sooo geduldig (zumindest bei uns Praktikanten ;) … und sie kennt mich scheinbar mittlerweile echt wirklich gut: Sie hat mir ein Backbuch mit bekannten französischen Kuchen geschenkt… gut, vielleicht muss man mich auch nicht so gut kennen, um zu wissen, dass ich alles Süße und Kuchen im speziellen über alles liebe.. ich hab mich trotzdem oder gerade deshalb auf jeden Fall sehr sehr gefreut. Auch von meiner Gastmutter war der Abschied schon sehr schwer, so lieb, wie sie sich um mich in den letzten beiden Monaten um mich gekümmert hat – ich hab mich wie ihre Enkeltochter gefühlt und sie sah das wohl auch so in etwa ;) aber ich kehr ja nochmal – wenn auch nur kurz – nach Orange zurück, um meine letzten Habseligkeiten abzuholen und natürlich auch auf einen Sprung ins Office de Tourisme.. das muss einfach sein.. wer weiß, ob ich dort so schnell oder jemals wieder hinkomme. So, jetzt aber zum dem Thema, wo ich eigentlich was dazu schreiben wollte…denn, was macht man, wenn man lange hart gearbeitet hat (das mit dem hart arbeiten wird an späterer Stelle noch einmal aufgegriffen :) - genau: URLAUB.

Doch der Start dorthin war alles andere als es sich für einen Urlaub gehört. Es ging nämlich bereits an meinen ersten freien Tag – nachdem ich am Abend zuvor mit Oli noch lecker essen war (ich kenn jetzt schon fast alles Restaurants in Orange .. und das sind echt viele) – in aller Herr Gotts Frühe los (halb sieben ging mein Zug!!) und das ganze dann auch noch voll beladen (vorne kleiner Rucksack, hinten großer Rucksack).. das einzige positive daran: Man konnte keinen nervigen Sitznachbarn haben. Ziel war der Genfer Bahnhof, den ich dann auch mit einiger Verspätung (nein, nicht nur die deutsche Bahn hat Verspätungen) ankam. Dort erwartete mich Maxi, der sich am Tag zuvor gaaanz alleine mit dem Golf quer durch Deutschland und die Schweiz bis nach Frankreich durchgekämpft hatte. Die Wiedersehensfreude war natürlich riesig, nachdem wir uns zwei Monate nicht mehr gesehen hatten und ich ohne Internet auch nicht so wirklich einfach und gut zu erreichen war. Nachdem das Parkautomaten-Bezahlen-ohne-schweizer-Franken-dabei-zu-haben-Problem gelöst war (ein netter reicher (?!?!) Schweizer hat uns ausgeholfen, nachdem die Bankkarte auch nicht funktioniert hat), ging es mit unserem heißen, bis unters Dach vollbeladenen Flitzer in die Nähe von Thonon in das Dorf Exerdingsl, wie wir es liebevoll nannten (gut, der Name war einfach zu kompliziert, wen es interessiert, der schaue bitte auf GoogleMaps ;) Dort hatte Maxi – nach dreistündiger Suche nach einen geeigneten, hübschen Campingplatz – bereits Zelt und Sitzecke (jjaaaa, wir waren perfekt vorbereitet ;) aufgebaut. Unser Stellplatz war, wie die ganze Anlage, sehr schön und ordentlich.. eigentlich gar nicht so, wie ich mir das auf einem Campingplatz vorgestellt hab (ich als Campingneuling ;) - der Sandstrand in Front mit zugehörigen Beachkonzerten tat sein Rest. Auch die Sonne konnten wir uns so gut wie immer auf den (nicht mehr ganz so flachen – zumindest bei mir ;) Bauch scheinen lassen..auch wenn wir dazu an meinen Geburtstag nach Evian-les-Bains flüchten mussten. Die Kiteausrüstung von Maxi wurde bisher auch eher geschont und wurde nur für eine kurze Drachensteig-Session ausgepackt, die mangels Wind leider schnell wieder beendet war… :( Dafür fahren wir ja aber noch nach Hyeres, damit Maxi auch sportlich auf seine Kosten kommt.

Unsere Zeit in Exer-dingsl (Dorf bei Sciez) am Genfer See war ein toller Start unserer Frankreichtour, wo wir bereits eine super Zeit verbracht haben…mal sehen ob die nächste Etappe das toppen kann…(Fotos folgen ;)

Erasmus-Abschlussbericht

August20

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1. Vorbereitung (Planung, Organisation und Bewerbung beim Unternehmen)

Mit der Planung meines Auslandsaufenthalts habe ich Anfang September 2008 begonnen, um genügend Zeit zu haben einen Praktikumsplatz zu finden und auch die Organisation neben dem Praktikum (Förderungsmöglichkeiten, Wohnung, Versicherung) schon im Voraus abklären zu können. Ich habe mich dazu entschieden ein Auslandspraktikum zu machen, anstatt zu studieren, denn so lerne ich nicht nur mehr über Land und Leute, sondern kann auch in die Arbeitswelt im fremden Land hineinschnuppern. Des weiteren erschien mir das vierte Semester (Sommersemester 2009) als der optimale Zeitpunkt, die Theorie in die Praxis umzusetzen, da die Halbzeit des Bachelor-Studiums schon überschritten und der Studiumsabschluss noch nicht allzu nahe war. Dadurch, dass ich die Frankoromanistik als Schwerpunkt in meinem B.A. Studium European Studies belegte, war natürlich Frankreich mein bevorzugtes „Reiseziel“.

Meine Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz beschränkte sich vorwiegend auf Internetrecherchen. Schon bald stand für mich fest, dass ich für ca. fünf Monate im Bereich der Festivalorganisation oder dem Tourismus arbeiten möchte, da ich mir auch für meine zukünftige Berufstätigkeit beide Branchen gut vorstellen könnte. Bei der Suche nach Förderungsmöglichkeiten (ERASMUS) bin ich zufällig auf der Internetseite des Career Service’s meiner Heimatuniversität Passau auf den Pool mit internationalen Unternehmensannoncen gestoßen. Darunter war auch eine Anzeige meines jetzigen Praktikumsgebers, dem Office de Tourisme d’Orange für eine Praktikantenstelle für die Sommersaison von April bis August 2009. Auf mein Bewerbungsschreiben, das ich etwa Mitte Oktober per E-Mail weggeschickt hatte, bekam ich auch sehr bald eine Zusage.

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2. Unterkunft

Bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft erhielt ich Hilfe durch meinen Arbeitgeber, der die Wohnungssuche für mich weitestgehend übernahm. Meine erste Vermieterin meldete sich daraufhin telefonisch bei mir, um die Einzelheiten (Preis, Leistung,..) zu besprechen. Von April bis Juni wohnte ich in der wunderschönen Villa Aurenjo mit Swimmingpool und großem Garten, einem Bed&Breakfast-Haus in zentraler Lage. Dort hatte ich ein Schlafzimmer mit kleiner eigenen Küche und eigenem Bad. Die Kommunikation mit der Vermieterin gestaltet sich jedoch ziemlich schwierig, da sie, obwohl sie im selben Haus wohnte, nur selten verfügbar war und auch sonst sich eher wenig hilfsbereit zeigte. Nachdem ich mein Zimmer schon während dieser drei Monate mehrmals wechseln musste, weil andere Gäste mein angemietetes Zimmer bewohnten, sollte ich für die Hauptsaison in den Monaten Juli und August nun gänzlich die Villa Aurenjo verlassen und stattdessen in einem ihrer weiteren Appartements am Stadtrand von Orange wohnen. Dadurch, dass ich hier in Orange ohne Auto war, entschied ich mich dazu, mir eine neue Bleibe für die restliche Zeit zu suchen, was während der Hauptsaison natürlich ein schwieriges Unterfangen war.

Dank der Hilfe und der Kontakte meiner Kollegen des Office de Tourisme d’Orange bin ich dennoch fündig geworden. Die verbleibenden zwei Monate verbrachte ich bei einer Frau, die ihr leer stehendes Zimmer an mich privat vermietete. Auch wenn ich nicht länger den Luxus eines Privatpools und eines großen Garten hatte, so fühlte ich mich dort sehr wohl, was vor allem auch an der Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Offenheit meiner Vermieterin lag.

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3. Arbeit

Office de Tourisme d’Orange

Das Office de Tourisme d’Orange ist das Fremdenverkehrsamt der Stadt Orange in dem Departement Vaucluse im Süden Frankreichs. Unter der Direktion von  Sylvie Chapon spaltet sich der Zuständigkeitsbereich des Office de Tourisme d’Orange in folgende vier Hauptbereiche :

- Presse- bzw. Werbearbeit (Evelyne Miller)

- Sekretariat (Marie-Laure Dupre)

- Organisation und Ausführung von Fremdenführungen (Marie-Laure Dupre und 8    staatlich anerkannte Fremdenführer)

- Empfangsservice (Hauptoffice (Januar bis Dezember) & Zweigstelle (Juli und August))

Der Hauptakzent liegt beim letztgenannten Betätigungsfeld. Hierfür sind drei Hostessen ganzjährig angestellt, die durch drei Saisonarbeitskräfte und daneben (ausländische) Praktikanten ergänzt werden. Der Aufgabenbereich entspricht weitestgehend dem eines Praktikanten, weswegen ich deshalb erst im Gliederungspunkt „Hauptaufgaben“ genauer darauf eingehen werde. Des weiteren wurde in diesem Jahr ein neuer Internetauftritt in französischer und englischer Sprache verwirklicht (www.otorange.fr).

Hauptaufgaben

Praktikanten im Office de Tourisme d’Orange arbeiten hauptsächlich am Empfangsschalter. Der Aufgabenbereich ist jedoch sehr vielfältig. Im Vordergrund steht selbstverständlich die Touristenberatung vor Ort. Von Interesse sind hierbei nicht nur die Sehenswürdigkeiten der Stadt, allen voran das antike Theater und der Triumphbogen, sondern auch lohnenswerte Ausflugsmöglichkeiten in der näheren Umgebung, da der Papstpalast in Avignon oder die römische Ausgrabungsstätte in Vaison-la-Romaine nicht weit entfernt sind. In meinen letzten beiden Praktikumsmonaten Juli und August – der Hauptsaison – wurde auch vermehrt von der Last-Minute- Zimmerreservierung Gebrauch gemacht. Das Office de Tourisme bietet diesen Service sowohl für die örtlichen Hotels, als auch für diverse Ferienwohnungen und Bed&Breakfast-Hotels an. Neben dem Verkauf von Büchern, Postkarten und allerlei Souvenirartikeln ist man auch für den Verkauf von Tickets zuständig, die es sowohl für Kulturveranstaltungen wie Konzerte oder Comedy-Aufführungen, sowie für Exkursionen zu erstehen gibt.

Zu den alltäglichen Aufgaben eines Praktikanten gehörte auch die Verwaltung von Informationsmaterial, das heißt die Pflege der Broschüren-Auslage und die damit verbundene Kommunikation mit Geschäftspartnern wie Freizeitparks oder Hotels, ebenso wie der Courrier-Dienst zwischen dem Office und dem Büro. Am Computer wurden sowohl Dokumentenanforderung bearbeitet, sowie die Verfügbarkeit von Hotels für die Reservierungen überprüft.

Daneben konnten ich als Praktikant vor allem von der engen Zusammenarbeit zwischen dem Office de Tourisme und dem Rathaus von Orange profitieren. Diverse Übersetzungsaufgaben, die ich übernehmen durfte, stellten nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Praktikumsalltag dar, sondern forderten und förderten mich gleichermaßen. Die Arbeit bestand sowohl aus Übersetzungen für den Briefverkehr, als auch einer Betreuung deutscher Besucher vor Ort. Dadurch konnte ich in ein anderes Berufsbild hineinschnuppern und gleichzeitig den Luxus diverser Annehmlichkeiten, wie etwa einer Privatführung im bekannten Weinanbaugebiet Chateauneuf-du-Pâpe durch einen Winzer, genießen.

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4. Fazit Praktikum

Als Praktikumsstelle für eine Saison (ein Sommersemester) ist Orange und dessen Tourismusamt der optimale Ort und ich kann es durchaus weiterempfehlen. Ich konnte vor allem von der Zusammenarbeit mit meinen französischen Arbeitskollegen, die sich stets sehr offen, hilfsbereit und geduldig zeigten, sowie der Arbeit am Empfangsschalter profitieren. Dadurch dass man den gesamten Arbeitstag hindurch präsent sein und Auskünfte geben musste, verbesserte sich die mündliche Ausdrucksweise rasch. Besonders interessant fand ich auch die Lage im Herzen der Provence, mit vielen Ausflugszielen, die man sowohl den Touristen empfehlen oder selbst bereisen konnte. Der Kontakt zu vielen Menschen verschiedener Nationen stellte die  Menschen- & Sprachkenntnisse immer wieder erneut auf die Probe und machte die Arbeit besonders reizvoll, indem man sich auf die unterschiedlichsten Charaktere einstellen musste.

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5. Freizeit

Das Office de Tourisme hatte während meines Aufenthaltes täglich von 9 Uhr morgens bis um 19.30 Uhr abends geöffnet. So waren die Arbeitstage, trotz 1,5stündiger Mittagspause relativ lang, wobei man sich daran nach kurzer Zeit gewöhnt hatte. Die Mittagspause verbrachte ich entweder im Park Gasparin, der gleich hinter dem Office zu finden ist oder aber ich aß daheim, da meine beiden Wohnungen sehr zentrumnah lagen.

Die Einkäufe waren auch problemlos ohne Auto zu erledigen, da der Supemarkt Intermarché nur 5 Minuten vom Office und von meiner Wohnung entfernt lag und es dort so gut wie alles zu kaufen gab. Auch Bäckereien gab es in dem Stadtzentrum ausreichend. Besonders zu schätzen wusste ich den Wochenmarkt am Donnerstag Vormittag, bei dem man vor allem Obst und Gemüse zu fairen Preisen erstehen konnte, die zudem meist frischer als im Supermarkt waren - von dem Flair eines provenzalischen Marktes ganz zu schweigen.

Auch wenn Orange eher eine verschlafene Kleinstadt ist und man nicht von einem wilden Nachtleben sprechen kann, musste man die Abende nicht daheim vor dem Fernseher verbringen. Das örtliche Kino oder die (einzige) belebte Kneipe „Du Théâtre“ direkt gegenüber der Mauer des antiken Theaters waren gern besuchte Ort während meiner Zeit in Orange. Auch die Picknicke in dem Park Colline St. Eutrope bei Sonnenuntergang und Blick auf den Mont Ventoux habe ich sehr genossen. Besonders in den Sommermonaten Juli und August waren aber auch diverse Veranstaltungen geboten. Highlight waren natürlich die Chorégies, ein großes Opernfestival, zu dem jährlich mehr als 50. 000 Leute anreisen und auch das Konzert des Buena Vista Social Clubs. Daneben gab es mehrere kleinere Veranstaltungen auf der Esplanade Verdi, die jedoch meistens eher das ältere Publikum ansprachen. Oft habe ich mir gewunschen, ein Auto hier in Orange zu haben, denn nicht alles – und vor allem abends – ist mit Bus und Zug zu erreichen. So blieb mir das Nachleben von dem nahe gelegenen Avignon leider verwehrt.

Wenn ich nicht im Office de Tourisme am Empfangsschalter saß, nutzte ich oft meine Zeit dazu die Gegend zu erkunden. Die bedeutensten bzw. größere Städte waren alle mit dem Zug einfach und problemlos zu erreichen. So bestaunte ich nicht nur die Arenen in Nîmes und Arles, nutzte den Schlussverkauf in Montpellier und Lyon und tanzte auf der Pont d’Avignon, sondern machte auch in einigen anderen Städten Rast. Kleinere Städte im Hinterland, wie zum Beispiel Vaison-la-Romaine, waren mit den Bussen zu erreichen.

Den schönen Luberon mit seinen vielen verträumten, piktoresken Dörfern konnte man allerdings nur mit dem Auto erkunden. Auch das Meer ist in kurzer Zeit mit dem Zug zu erreichen.. da muss man sich nur noch entscheiden, ob man ins moderne Marseille oder ins vielfältige Toulon möchte…

Ab Juli bot es sich auch an, sich im öffentlichen Schwimmbad auf der Colline die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen oder lieber auf dem Weiher im nahe gelegenen Ort Piolenc zu plantschen.

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6. Fazit: beste und schlechteste Erfahrung

Während meiner Zeit hier in Orange habe ich sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht, wobei am Ende doch die Zufriedenheit über das vergangene Semester überwiegt. Die große Gastfreundlichkeit  meiner Kollegen lies mich von Anfang am Arbeitsplatz sehr wohl fühlen und ich wurde auch als Praktikant gut ins Team eingebunden. Neben der Verbesserung der Sprache – sowohl des Verstehens, wie auch des Sprechens – nahm ich auch viel von der französischen Lebensweise mit, sei es nun beim Einkauf am Wochenmarkt oder beim Abendessen unter Freunden. Besonders Spaß hat mir die Dolmetscher-Aufgabe bei dem Besuch eines deutschen Bürgermeisters gefallen, welche Abwechslung in den Arbeitsalltag brachte und mich in mehrfacher Hinsicht forderte und förderte.

Von der bereits beschriebenen Wohnungsproblematik (siehe 2. Unterkunft) und den auf Grund von Touristenmangel meist recht einsamen Sonntagen im Office de Tourisme abgesehen kann ich eine durchaus positive Schlussbilanz ziehen. Das Praktikum im Fremdenverkehrsamt der Stadt Orange bietet perfekte Bedingungen für ausländische Studierende, die in einem tollen, hilfsbereiten Team die Vorzüge der wunderschönen Paca-Region erfahren möchten.

Morgens, halb 10 in Orange

August13

Thunfisch und Co..

Thunfisch und Co..

 

gemuse

gewurze

lavendel

… für die Touris… Lavande et Tournesol

 

Meine "Lieblinge": Knoblauch und Würstl ...

Meine "Lieblinge": Knoblauch und Würstl ...

 

Spanisches Frankreich

Spanisches Frankreich

Meine neuen Mitbewohner

August13

Diese Woche habe ich sechs neue Mitbewohner bekommen … sie wohnen im Garten, hinter Gitter, müssen sich das “Zimmer” und das Essen teilen, werden nicht so lecker bekocht wie ich … und das, obwohl sie sooo putzig sind :)

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Fête de la Véraison

August11

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Gestern Abend ging es dann für die (junge) Office-Crew in das bekannte Weinanbaugebiet Chateauneuf-du-Pâpe, das nur etwa 10 km von Orange entfernt liegt.. diesmal hatte ich auch das Glück, dass ich die doch recht bergige Strecke nicht bei der größten Mittagshitze und nicht mit dem Rad (ohne Luft und dem Sattel auf halber Höhe) bewältigen musste.

Nachdem wir - zumindest manche unter uns - ja tagsüber noch fleißig am arbeiten waren, ging es dann auch erst relativ spät zur “Fête de la Véraison” - einem mittelalterlichen Weinfest…oder wie Maxi es so schön ausgedrückt hat : die französische Variante des Flatrate-Saufens…denn neben wunderschönen Prinzessinen und Ritterkostümen (ich erinnere mich mit Schrecken an das Mittelalterfest in Orange vor ein paar Wochen;), nicht ganz so lecker ausschauenden mittelalterlichen Speisen, lecker ausschauenden Crèpes, liegt der Hauptsinn des Festes wohl eindeutig in der Wein-Verköstigung. So kauft man sich normalerweise am Anfang ein leeren Glas und kann dann sich dann von Winzer zu Winzer kosten..bei uns war das natürlich alles etwas anders.. Wir kommen an: Die Stände sind schon teilweise am abbauen, die, die noch offen haben, haben keine Gläser mehr.. dann finden wir ein leeres Glas und nehmen es für alle Fälle mal mit und auf gehts..wir haben dann auch auf Anhieb einen der wohl exklusiveren Winzer gefunden und seinen Weinkeller gestürmt.. statt der Kostprobe bekamen wir (5 Studenten on tour) erst einmal die Preisliste zu sehen, die uns dann auch sehr schnell zu verstehen gab, dass es wohl eher nicht unsere Preislage war (die Flaschen fingen so um die 80 Euro an) - der Winzer sah uns wohl auch nicht unbedingt als potenzielle Kundschaft.. so ging es dann auch wieder ohne einen Tropfen auf der Zunge raus…ein bisschen weintesten konnten wir dann aber schließlich doch noch, bevor es dann zum “großen Finale” ins Stadium ging.. ein schöner deutsch(Oli, Sinan, ich)- französisch(Jessica, Cecile, Freunde von Cecile)-englischer(alle;) ) Abend :)

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Neuigkeiten aus Frankreich

August7

Nachdem schon einige Beschwerden bezüglich fehlender Blogeinträge in den letzten Tagen (und Wochen) bei mir eingegangen sind, raff ich mich jetzt also mal auf, ein bisschen über die letzte Zeit hier in Frankreich zu berichten.

Leider ist die Internet-Situation immer noch denkbar schlecht, weshalb auch meine Motivation zum Blogschreiben doch eher gering ist.. aber jetzt hab ich 4 Monate lang durchgehalten, wär ja auch schade, wenn ich es 2 Wochen vorm Ende vorzeitig beenden würde.

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also, bei uns ist nun endgültig der Sommer eingekehrt.. Sommer heißt bei uns Sonnenschein und Temperaturen eigentlich immer über 30 Grad (heute waren es sogar 37 Grad.. da war ich schon fast froh, arbeiten zu dürfen, auch wenn die Klimaanlage stark zu kämpfen hatte, die Hitze im Zaun zu halten)… aber zum Baden ist das Wetter einfach super. Das hab ich in meinen vorerst letzten freien Tagen auch ausgiebig ausgenutzt. Einen Tag war ich im Schwimmbad in Laudan. Das besondere daran war, dass mich meine Vermieterin dorthin begleitet hat.. sozusagen ein Frauenausflug.. war eigentlich eine ganz lustige Tour.. auch wenn mir während der Autofahrt nicht so geheuer war. (Nicht nur wegen Frau am Steuer, Ungeheuer, sondern alte Frau am Steuer..aber ich schein es überlebt zu haben… und die „Passauer-Umgebungs-Erkundungstour“ mit M&M war dann doch noch schlimmer ;). Auf der Strecke zum Bad hab ich nicht nur viele Weinfelder gesehen (und inmitten der Weinreben mich mit Rückschmerzen, Sonnenbrand und -Stich beim Ernten in Vorfreude auf September), sondern auch nen echt tollen Weiher.. an nen anderen tollen, sonnig, warmen Tag kam ich dann nämlich auf die (dumme) Idee, wie toll es doch wäre, mit dem Rad zu dem Weiher zu fahren.. die Fahrt hat sich dann leider doch etwas in die Länge gezogen – dummerweise waren die Schattenplätze auf der Strecke dorthin auch recht begrenzt, naja, dafür wehte ein angenehmes Lüftchen namens Mistral…hm..dort angekommen, wurde ich dann erstmal von einem großen Warnschild in roter Schrift darauf hingewiesen, dass das Baden hier verboten sei.. Sonnen war nach der Radltour in der prallen Mittagssonneauch nicht mehr so richtig angesagt..naja, aber chillen im Schatten war dann doch ganz schön.. und zum grönenden Abschluss noch Birnen vom Feld neben dem See geerntet..bevor es dann wieder auf die beschwerliche Heimfahrt ging.

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Man sollte meinen, dass ich aus meinen Fehlern lerne und diese Tour nicht noch einmal machen würde, aber genau das Gegenteil war der Fall – das Wetter war einfach zu gut, die Lust auf Erfahrungsbericht schreiben viel zu gering und die damit gewonnene Freizeit zu groß. Aber dass es nicht wieder in Sport (und das bei den Temperaturen) ausartet hab ich mich dazu entschieden, den Weiher in Caderousse anzusteuern. Das ist eigentlich nur 6km von Orange entfernt. Nach Caderousse zu finden war auch noch nicht das Problem – das began erst mit der Suche nach dem Weiher. So bin ich geradelt und geradelt, die beschriebenen 500m kamen mir (wahrscheinlich nicht nur) vor wie ein paar Kilometer ohne ein Ziel in Sicht. Was mach ich also, kehre um, mach die große Tour ums und durchs Dorf, nur um festzustellen, dass ich quasi schon am Weiher war (und nur noch eine Kurve weiterfahren hätte müssen).. fahr also wieder die gleiche Strecke zurück und stell fest, dass der Weiher nicht wirklich schön ist und beschließe daraufhin doch wieder zum anderen Weiher zu fahren. Man sollte vielleicht auch noch erwähnen, dass an diesem Tag richtig starker Mistral war, der nicht nur dazu führte, dass der Weiher so gut wie ausgestorben war, sondern mir auch die fahrt nicht gerade erleichterte.

(Meine Tour ging dummerweise immer mehr oder weniger an der Rhone entlang). Die letzten Kilometer kämpfte ich dann frontal gegen den Wind an..da hätt ich auch schieben können, langsamer wär ich da auch nicht gewesen…mit den letzten Kräften (und viel fluchen) kam ich aber dann doch noch irgendwann wieder heil in Orange an … eine (nicht mehr ganz so) gesunde Gesichtsfarbe hatte ich nach dem Tag dann auch.. eins ist aber sicher – da werd ich auf jeden Fall nicht mehr mit dem Rad hinfahren – v.a. nicht, wenn Mistral angesagt ist :)

Natürlich habe ich auch noch ein paar kleine Ausflüge gemacht. Die großen Städte hab ich ja alles schon besichtigt, deswegen blieb nur mehr Avignon und Arles übrig. Avignon kenn ich ja mittlerweile schon ganz gut, zumindest die Innenstadt, lieben gelernt hab ich es trotzdem noch nicht..(und werd ich wohl auch nicht so schnell). Da dort aber den ganzen Juli lang ein Festival statt fand, wollte ich es mir natürlich nicht entgehenlassen,wenn schon mal was in der Gegend los ist… und die Fahrt hat sich wirklich gelohnt. Die ganze Stadt war wie verwandelt.. Es gab wohl auch keinen Gartenzaun, der nicht mit geschätzten 100000 Postern zugekleistert war. Gegen Abend hin, präsentierten sich an allen Plätzen und Straßen und einfach überall Künstler, Sänger, Musiker, Zauberer, Comedians, Artisten und was es da sonst noch so alles gibt, um für ihre Abendveranstaltungen zu werben.. das hat eine einzigartige Stimmung gezaubert und die Stadt echt verändert..doch leider ging der letzte Zug zurück nach Orange schon viel zu früh (um halb9) und ich hab nichtwirklich viel vom Festival d’Avignon mitbekommen… aber vielleicht ein Grund nächstes Jahr zurück zu kommen ?!?!

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Gestern war ich dann in Arles. Eine verträumte Kleinstadt – wären da nicht die Massen von Touristen und das, was die dann eben so mit sich bringen: Souvenirstände, Schnellimbiss, Kartenstände,.. davon abgesehen, hat es mir dort aber echt gut gefallen, auch wenn die Arena jetzt nicht so wirklich beeindruckend war.. und wenn man das Theater in Orange kennt, dann versteht man auch nicht, wieso die Leute Eintritt bezahlen, um das antike Theater in Arles zu besichtigen, das man – nebenbei bemerkt – auch schon außerhalb des Zauns sieht. Was allerdings wirklich toll war, waren die vielen, kleinen, stylisch-gemütlichen Cafés..nicht nur das Café la Nuit. Dazu hat mir dann aber doch (mal wieder) der Ratschpartner für einen Kaffeeklatsch gefehlt. (Einen heißen Franzosen aufzureissen hat auch nicht funktioniert, weil wohl mehr Holländer dort waren, wie Arlerianer ?!? Außerdem hätte da wohl jemand was dagegen gehabt ;) Ich hab dann mit der Parkbank und einen guten Buch vorlieb genommen :)

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Mittlerweile sind auch die Chorégies, die Opernfestspiele in Orange, bereits rum und damit auch die größten Touristenströme passé…die habe ich auch so gut es ging mitgenommen…was sie hier alle an den Sänger Roberto Alagna finden, konnte ich allerdings nicht herausfinden.. aber irgendwie scheint man hier auf etwas nennen wir es mal vorsichtig ausgedrückt „schmalzige Typen“ (siehe auch Patrick Fiori) zu stehen..jedem das seine ;) Mein persönliches Highlight des Sommers steht noch bevor: Am Samstag ist es soweit: Der Buena Vista Social Club live im antiken Theater und ich dabei … wobei ich da auch sehr gern im Einöderschen Garten beim Grillen wäre… aber man kann wohl nicht alles haben (das mit dem Stück Torte wird wohl auch eher nichts werden :(

die nächsten 7 Tage ist erstmal arbeiten, arbeiten, arbeiten angesagt, da wird es dann also vermutlich von

meiner Seite wieder ein bisschen ruhiger werden (über die Arbeit gibt es nicht allzu viel interessantes zu erzählen, außer vielleicht, dass es unerträglich ist, wenn den Leuten die Hitze auf die Laune schlägt…). Am übernächsten Wochenende geht es dann nochmal für einen Tag an den Strand, dass ich dann auch eine sommerliche Bräune habe, wenn ich mit Maxi ab Ende August Var und die Côte d’Azur unsicher mache…oder anders ausgedrückt: Wenn wir uns beide, vor der Weinernte Anfang September, nochmal erholen ;) (ja, das kann man auch schon im Voraus machen .. aber keine Angst, danach geht’s natürlich auch nochmal in den Urlaub – irgendwie muss man das verdiente Geld ja wieder los werden ;)

Mein neues Zimmer

Juli19

Auch wenn der Umzug mittlerweile schon eine Zeit lang her ist.. jetzt folgen (endlich) die Fotos dazu…in meinem neuen Zuhause für die verbleibenden 6 Wochen fühle ich mich sehr wohl, denn ich habe nicht nur ein schönes, großes und v.a. sauberes Zimmer, sondern werde auch bestens umsorgt und abends mit typisch provenzalischer Küche verwöhnt… so kann man es aushalten :)

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Nîmes

Juli19

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Da ich ja jetzt schon 3,5 Monate hier in Orange bin und ich schon fleißig Bus und Bahn genutzt habe, um die Gegend zu erkunden, schrumpft auch meine „To-Visit-list“ immer weiter. Diesmal führte sie mich nach Nîmes im Nachbardepartement Gard. Mit dem Auto eine halbe Stunde von Orange – mit dem Zug 1,5 Stunden – entfernt, ideal für einen Tagesausflug. Vom Bahnhof aus führt eine große Allee direkt ins Zentrum, das sich zwar als nicht besonders groß, aber dafür umso verwirrender mit all seinen kleinen Gässchen zeigt. Statt dem Tourismusbüro und einem Stadtplan, fand ich erst einmal viele kleine tolle Geschäfte, die zum Schlussverkauf-Shopping eingeladen haben. So verging der Mittag auch ganz rasch und eine Pause war dringend notwendig. Die verbrachte ich dann – nach relativ mühsamen Aufstieg – im Parc de la Fontaine, direkt neben der Tour Magne (der Turm nicht wirklich so groß ist, wie man sich ihn vorstellt, wenn man Fotos davon sieht ;) . Mit Sandwich bzw. später einem guten Schmöcker in der Hand und den zirpenden Cigallen im Ohr ließ es sich dort auch sehr gut aushalten. Nachdem ich mich dann ausreichend erholt hatte, sollte das Kulturprogramm folgen.

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Ganz oben stand auf der Liste natürlich die Arena, die ich dann mit einem Audio-Guide (wahnsinnig angesagt zur Zeit, die Dinger ;) besichtigte.

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Das Maison Carré war mir dagegen nur ein Foto von außen wert, da es erstens halb verhüllt war und zweitens es innen nur einen 3D-Film zu sehen gab … und diese komische Brille funktioniert bei mir ja eh nicht. Die gesparte Zeit verbrachte ich dann noch einmal sinnvoll beim (leider erfolglosen) Schuheshoppen, bevor ich dann auch schon wieder im Zug Richtung Orange saß. Fazit: Nîmes ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Schöne Innenstadt, voll mit kleinen Gässchen & Geschäften und Plätzen & Cafés, gemischt mit Sehenswürdigkeiten (Arena, Maison Carré, Tour Magne,..) und Entspannung im Park.

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Châteauneuf-du-Pape - einmal & nie wieder

Juli19

Da ich von meiner Vermieterin vor kurzen ein Rad geliehen bekommen habe, war ich natürlich hochmotiviert, damit auch eine kleine Tour zu machen… bei heißen 35 Grad bot es sich natürlich an, ein Schwimmbad oder ähnliches aufzusuchen… und wo erkundigt man sich, wenn man sich in der Gegend nicht allzu gut auskennt – genau, im Tourismusbüro. Deren Tipp bin ich dann auch gefolgt. So führte mich meine Tour nach Châteauneuf-du-pape. Die ersten paar 100m gingen noch sehr problemlos, das sollte sich jedoch sehr schnell ändern. Als erstes ließ mich der Sattel im Stich und rutschte immer tiefer und tiefer, so dass ich mir bald vorkam wie auf einem Liegerad..aber umkehren wollte ich dann auch nicht, denn sind ja „nur“ 10km dorthin und es lohnt sich ja dann auch (tolles Schwimmbad mit vielen Bäumen und Kräutern und überhaupt.. super ;) …doch leider wollten die Berge und die Hitze kein Ende nehmen.. das einzige, was allmählich weniger wurde, war die Luft in meinem Reifen. Irgendwann bin ich dann doch tatsächlich in Châteauneuf angekommen, jedoch erstmal am Schwimmbad vorbeigeradelt – das hieß, dass ich den halben Berg wieder hochradeln musste…dann fällt mein Blick auf das heiß ersehnte Schwimmbad – doch leider ist rein gar nichts von der beschriebenen Idylle zu sehen, aber unverrichteter Dinge wollte ich dann natürlich auch nicht wieder zurückfahren. So bezahlte ich dann den Touri-Wucher-Eintritt von über 5 Euro für ein (altes, kleines) Schwimmerbecken, das zum Plantschbecken umfunktioniert war und das Bahnenschwimmen dank Arsch-Bomben-Meisterschaften nicht ermöglichte. Auch die Liegeflächen waren eher nur begrenzt vorhanden – so waren die Schattenplätze auch heißbegehrt und das ganze kam den eingelegten Fischen in Dosen schon sehr nahe (bis auf die Marinade ;) … Fazit: Ein Erlebnis wars, aber eins, das es nicht noch ein zweites mal geben wird ;)

Heimatbesuch ;)

Juli10

PassauEigentlich hab ich mir hier in meiner neuen Bleibe auch noch nicht so richtig eingelebt, da ich auch erst 2-3 Nächte hier geschlafen habe. Letzte Woche war ich nämlich auf Heimatbesuch in Passau. Los ging es mit dem TGV nach Lyon, von dort mit dem (wohl kleinsten) Flugzeug (, das ich je gesehen hab..) nach München. Dort wurde ich dann von meinem Papa mit gekühlten Getränken, Schwarzbrot und einem leckeren Eisbecher in Freising empfangen, bevor ich dann vor dem drohenden Gewitter Richtung Passau geflüchtet bin… das Gewitter hat mich dann allerdings trotzdem noch eingeholt. Aber ich bin ja auch nicht wegen dem tollen Wetter nach Passau gekommen – deutsches Wetter kann schon auch mal ganz angenehm sein nach der Hitze hier :)

Die Zeit daheim verbrachte ich hauptsächlich sehr gechillt mit einem Besuch im Hallenbad (das mit unserem eigentlich Plan – dem Freibad – wurde leider nichts), Rutschen-Contest-Trainingssession, einem langen Spaziergang am Inn (bis zum Wehr und zurück ;), endlich mal den Schtis-Film guggen (ganz konnte ich scheinbar doch nicht von Frankreich loslassen), einem Besuch des Bigband-Konzerts und das, was man als Student eben so macht…Mensen, in die Cafété gehen und Kaffee schlüfen, Freunde treffen (bei leckerem Eiskaffee im aran ;) und natürlich Nudeln kochen/essen. Auch lang gepflegte Traditionen wie das obligatorische nachbarliche Galettes/Crepes-Essen (bis zum bitteren Ende … 5,5 Galettes sind eindeutig zu viel !!!) und natürlich das „Café-International“-Spiel durften auf dem Besuchsprogramm nicht fehlen.

Leider verging die Zeit in der Heimat natürlich viiiel zu schnell…(was, das soll schon ne ganze Woche gewesen sein ?!? Nicht möglich).. und so hieß es auch schon wieder am Mittwoch von Passau, Mensa, Brezen und Vollkornbrot, Regenwetter, Freunden, Gesprächen auf deutsch/bayerisch und leider auch von Maxi Abschied zu nehmen. Die Woche war definitiv zu kurz…. nächstes Semester werde ich wohl 5 Monate Passau und 1 Woche Frankreich einplanen ;) 

Naja, jetzt wird es wohl erst einmal wieder eine gewisse Zeit lang dauern, bis ich mich hier im Süden wieder eingelebt hab.. der Abschied war echt nicht leicht, vor allem weil mir jetzt noch fast 2 Monate hier in Orange bevorstehen. Andererseits ist ja jetzt die Hochsaison, in der auch in Orange mehr los ist. Erst die Theater-Tage und dann an Maxis Geburtstag der Buena Vista Social Club live im Antiken Theater.. da hat man auf jeden Fall etwas, worauf man sich freuen kann.. auch wenn die Freude auf Ende August überwiegt: da kommt nämlich Maxi und holt mich für unseren Sommer-Frankreich-Tour-Urlaub ab :)

So, jetzt muss ich aber mal wieder fürs erste Schluss machen, an meiner Sommerbräune arbeiten, Inet-Anschluss suchen, dass ihr das hier auch zu lesen bekommt und im Office vorbeischauen. 

Heute Abend geht es dann auf die Generalprobe von der Oper „la Traviata“.. da bin ich auch schon mal mächtig gespannt drauf.. ich werde berichten… hoffe ich ;)

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