Découverte Orange

Manus Entdeckungstour in Frankreich

M&M in F Teil 1: Genfer See

September5

Nach einem traurigen Abschied von dem doch sehr schönen sommerlichen Orange und vor allem meinen vielen lieben Arbeitskollegen, die mir alle – manche mehr, manche weniger – ans Herz gewachsen sind. (Von meinen französischen Kollegen werde ich am natürlich am meisten unsere „Mama“ Rose vermissen – sie ist einfach eine so herzliche Frau und sooo geduldig (zumindest bei uns Praktikanten ;) … und sie kennt mich scheinbar mittlerweile echt wirklich gut: Sie hat mir ein Backbuch mit bekannten französischen Kuchen geschenkt… gut, vielleicht muss man mich auch nicht so gut kennen, um zu wissen, dass ich alles Süße und Kuchen im speziellen über alles liebe.. ich hab mich trotzdem oder gerade deshalb auf jeden Fall sehr sehr gefreut. Auch von meiner Gastmutter war der Abschied schon sehr schwer, so lieb, wie sie sich um mich in den letzten beiden Monaten um mich gekümmert hat – ich hab mich wie ihre Enkeltochter gefühlt und sie sah das wohl auch so in etwa ;) aber ich kehr ja nochmal – wenn auch nur kurz – nach Orange zurück, um meine letzten Habseligkeiten abzuholen und natürlich auch auf einen Sprung ins Office de Tourisme.. das muss einfach sein.. wer weiß, ob ich dort so schnell oder jemals wieder hinkomme. So, jetzt aber zum dem Thema, wo ich eigentlich was dazu schreiben wollte…denn, was macht man, wenn man lange hart gearbeitet hat (das mit dem hart arbeiten wird an späterer Stelle noch einmal aufgegriffen :) - genau: URLAUB.

Doch der Start dorthin war alles andere als es sich für einen Urlaub gehört. Es ging nämlich bereits an meinen ersten freien Tag – nachdem ich am Abend zuvor mit Oli noch lecker essen war (ich kenn jetzt schon fast alles Restaurants in Orange .. und das sind echt viele) – in aller Herr Gotts Frühe los (halb sieben ging mein Zug!!) und das ganze dann auch noch voll beladen (vorne kleiner Rucksack, hinten großer Rucksack).. das einzige positive daran: Man konnte keinen nervigen Sitznachbarn haben. Ziel war der Genfer Bahnhof, den ich dann auch mit einiger Verspätung (nein, nicht nur die deutsche Bahn hat Verspätungen) ankam. Dort erwartete mich Maxi, der sich am Tag zuvor gaaanz alleine mit dem Golf quer durch Deutschland und die Schweiz bis nach Frankreich durchgekämpft hatte. Die Wiedersehensfreude war natürlich riesig, nachdem wir uns zwei Monate nicht mehr gesehen hatten und ich ohne Internet auch nicht so wirklich einfach und gut zu erreichen war. Nachdem das Parkautomaten-Bezahlen-ohne-schweizer-Franken-dabei-zu-haben-Problem gelöst war (ein netter reicher (?!?!) Schweizer hat uns ausgeholfen, nachdem die Bankkarte auch nicht funktioniert hat), ging es mit unserem heißen, bis unters Dach vollbeladenen Flitzer in die Nähe von Thonon in das Dorf Exerdingsl, wie wir es liebevoll nannten (gut, der Name war einfach zu kompliziert, wen es interessiert, der schaue bitte auf GoogleMaps ;) Dort hatte Maxi – nach dreistündiger Suche nach einen geeigneten, hübschen Campingplatz – bereits Zelt und Sitzecke (jjaaaa, wir waren perfekt vorbereitet ;) aufgebaut. Unser Stellplatz war, wie die ganze Anlage, sehr schön und ordentlich.. eigentlich gar nicht so, wie ich mir das auf einem Campingplatz vorgestellt hab (ich als Campingneuling ;) - der Sandstrand in Front mit zugehörigen Beachkonzerten tat sein Rest. Auch die Sonne konnten wir uns so gut wie immer auf den (nicht mehr ganz so flachen – zumindest bei mir ;) Bauch scheinen lassen..auch wenn wir dazu an meinen Geburtstag nach Evian-les-Bains flüchten mussten. Die Kiteausrüstung von Maxi wurde bisher auch eher geschont und wurde nur für eine kurze Drachensteig-Session ausgepackt, die mangels Wind leider schnell wieder beendet war… :( Dafür fahren wir ja aber noch nach Hyeres, damit Maxi auch sportlich auf seine Kosten kommt.

Unsere Zeit in Exer-dingsl (Dorf bei Sciez) am Genfer See war ein toller Start unserer Frankreichtour, wo wir bereits eine super Zeit verbracht haben…mal sehen ob die nächste Etappe das toppen kann…(Fotos folgen ;)

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