Atlantik I
Nachdem die 8 Tage mit wenig Schlaf (was teils an dem frühen Arbeitsbeginn lag, teils an unserem Zimmergenossen ;), vieler harter Arbeit mit noch mehr Rücken- und Beinschmerzen und Schnitte in die dreckigen Finger, aber auch leckeren französischen Drei-Gänge-Menüs und Weintrauben frisch vom Strauch geerntet in Villefranche beim Weinernten ging es mit dem verdienten Taschengeld auf zur Westküste nach Biscarrosse. Dort entschieden wir uns für den Campingplatz am See statt am Meer.. was sich als nicht allzu klug herausstellte, wie die folgenden Tage zeigten, da der weite weiße Sandstrand doch seinen Reiz hatte. So mussten wir öfters (um nicht täglich zu sagen
mit dem Auto fahren, was aber vor allem Maxi Spaß bereitete (das sollte sich in San Sebastian noch ändern, aber dazu später ;). Nach den ersten Anfangsschwierigkeiten mit den Supermarkt-Öffnungszeiten (komisch, dass um acht Uhr abends schon alle zu haben ?!?) klappte es dann doch ganz gut mit dem kurz vor Ladenschluss noch schnell einkaufen und picknicken bei Sonnenuntergang am Meer. Aber dort war es natürlich auch tagsüber total toll. Kilometerlanger Strand, türkises Wasser, das ganz flach rein ging und ein Kiteboard, das einem Schatten spendete, wenn es nicht gerade über die Wellen hinwegfegte. Aber natürlich nutzten wir auch die Großstadtnähe und machten einen Tagesausflug in das nicht weit entfernte Bordeaux. Eine echt hübsche Stadt mit noch hübscheren Geschäften..die nicht nur mich, sondern - dank dem Quicksilverladen - auch Maxi glücklich machte
Das mit dem hübschen typisch französischen oder wahlweise stylischem Café müssen wir noch ein bisschen üben, aber zumindest Wlan gab es bei dem örtlichen MC Donalds..aber dafür wurde ich nach dem Bordeauxbesuch mit einem Highlight in der Gegend um Biscarrosse entlohnt. Die Düne von Pyla, der größte natürliche Sandhaufen (Sandspielplatz) Europas mit herrlichen Blick auf dichten Urwald auf der einen Seite und nach langem beschwerlichen Aufstieg (der Monte Caolino ist da nichts dagegen
auf der anderen Seite dann den blauen Ozean… und wenn man (wie wir) ganz besonders Glück hat, muss man nicht nur keine Parkgebühr zahlen (zu spät kommen zahlt sich doch mal aus), sondern kann auch einen einmaligen Sonnenuntergang miterleben und das in erster Reihe (Fotos folgen.. kleiner Hinweis: Wir waren nicht die einzigen Paparazzis am Berg).
Da für Maxi der Wind meist nur zum Drachensteigen an Land ausreichte und ihn nur selten übers Wasser ziehen konnte, entschlossen wir beide uns dazu, uns ein Bodyboard zuzulegen. Jetzt bin auch ich eine cooooole Surferin
So gingen die Tage im wunderschönen Biscarrosse-Plage (wir tagsüber), Biscarrosse-Lac (wir nachts) und Biscarrosse-Ville (wir mit Hunger) schneller vorüber als uns lieb war…doch die Fortsetzung unseres Atlantik-Surftrips in Biarritz & Co. ist ja nicht die schlechste Alternative…Fortsetzung folgt
Jaja, das Picknick am Meer im Sonnenuntergang habt ihr ja wohl von uns geklaut;-)
Und was war denn nun in San Sebastian mit Maxi und dem Auto fahren?
Viel Spass noch!
Lg, Silvia